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AZ Electronic espère lever 300 millions de dollars supplémentaires ; L’appétit des investisseurs semble se renforcer
Financial Times (Donnerstag, 28. Oktober 2010) Von Anousha Sakoui und Martin Arnold
Die Besitzer von AZ Electronic Materials haben die Summe, die mit dem Börsengang des Chemiekonzerns beim Listing an der Londoner Börse eingenommen werden soll, signifikant nach oben korrigiert, was als Zeichen eines verstärkten Interesses der Investoren an dem Börsengang gewertet wird. Die Aktionäre von AZ, zu denen auch das Management gehört, gingen mit dem Ziel an die Börse, 400 Mio. USD (£254 Mio.) aus dem Verkauf neuer Aktien und 100 Mio. USD aus einem Verkauf bestehender Aktien zu gewinnen, so Insider der Transaktion.
Allerdings hat die starke Nachfrage nach Aktien der Luxemburger Aktiengesellschaft ihren Besitzern, den US-Private-Equity-Firmen Carlyle Group und Vestar Capital Partners, die Möglichkeit gegeben, das Angebotsvolumen der Aktien um 300 Mio. USD – 210 Mio. USD bestehende Aktien sowie 90 Mio. USD neue Aktien - zu erhöhen.
Die Transaktion wird voraussichtlich bei 240p pro Aktie gepreist, in der Mitte der ursprünglichen Preisrange, und ist somit mit einem Börsenwert von 1,45 Mrd. USD. ein Kandidat für die Aufnahme in den FTSE 250 Index.
Carlyle und Vestar werden jeweils eine Beteiligung von 21.4% an dem Unternehmen behalten, das Werkstoffe für den Einsatz in elektronischen Geräten, wie z.B. dem iPad von Apple, herstellt. Das Management von AZ, welches, mit Ausnahme des CEO, weitgehend in Großbritannien ansässig ist, behält 8.7% der Stimmrechte. Insider vermuten, dass das Unternehmen den Investoren besonders gut gefällt, weil es dem allgemeinen Preisrückgang bei Chemikalien zur Flachbildschirm- und Halbleiterherstellung trotz Wirtschaftskrise standgehalten hat, wohl auch wegen seiner vorherrschenden Marktposition und den engen Verbindungen zu Elektronikunternehmen in Asien.
AZ hat seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den vergangenen fünf Jahren (bis Juni diesen Jahres) auf etwa 200 Mio. USD verdoppelt.
Das Orderbuch für den Deal wird am Donnerstag geschlossen und die Preissetzung wird für Freitag erwartet. Die Transaktion wird die Hoffnungen von Private Equity Fonds schüren, die daran interessiert sind, ihre Portfolio-Unternehmen zu verkaufen.
"Die Aufgeschlossenheit für Börsengänge von Unternehmen mit guter Qualität ist so gut wie noch nie in diesem Jahr", so Tim Harvey-Samuel, Chef der Citigroup Equity Capital Markets Group. UBS, Goldman Sachs und Deutsche Bank managen den Börsengang zusammen mit Société Générale und Rothschild.
Einige Banker meinen, dass sowohl der Erfolg der jüngsten Börsengänge, wie z.B. Statoil Fuel und Betfair, deren Kurs über ihrem Ausgabepreis liegt, als auch Zuflüsse in Aktienfonds zu einer Verbesserung der Erfolgschancen von Börsengängen beitragen und potenzielle Kandidaten dazu bringen, früher als geplant an die Börse zu gehen.









